Top Themen

Bedeutet eine Arbeitslosenquote von 6,3 % Vollbeschäftigung? Zumindest haben die Arbeitgeber in wesentlichen Bereichen große Probleme der Personalbeschaffung. Die Unternehmen stehen unter Druck:  Wettbewerb, gesellschaftliche Veränderungen, Digitalisierung, notwendige Effizienzsteigerungen, etc. Lösungen sind nicht einfach.

Der Markt der Personal-Dienstleistungen - ein Dschungel.

Das Internet bietet einen unüberschaubaren Dschungel von Werbeflächen für Jobs auf Jobbörsen und in Datenbanken. Stellenanzeigen, Stellenanzeigen, Stellenanzeigen...

Die Zahl der externen Dienstleister ist gestiegen und inhaltlich unübersichtlich geworden. Gab es vor 25 Jahren 150 Personalberater, vermuten Experten heute über 5000 (!) Personaldienstleister. Das Angebot ist unüberschaubar und für viele Unternehmen nicht mehr recherchierbar.

Der Bewerbermarkt funktioniert heute anders.

Auf viele Stellenanzeigen erhalten die Unternehmen keine Bewerbungen mehr. Gibt es keine Bewerber im Zielmarkt oder herrschen andere Gesetze?

Viele Bewerber werden täglich von den vielen Personalberatern via Internet oder Telefon angesprochen - warum sollten diese Kandidaten sich aktiv bewerben oder auf Stellenanzeigen reagieren?

Andererseits erleben Unternehmen Massenbewerbungen von „unpassenden“ Bewerbern: Ist ja nur ein Klick notwendig, das Internet macht es einfach, ich kann es ja mal probierenen. Trotzdem soll die Masse immer noch seriös bearbeitet werden.

Der Fachkräfte-Mangel breitet sich aus.

Zumeist sind damit Positionen bis Teur 60 gemeint. Offensichtlich gibt es zur Lösung dieser Stellenbesetzungen keinen Königsweg. Kreative Personalberater bieten inzwischen die Methoden des hochwertigen Executive Search als Expert Search auf der Fachkräfte-Ebene an: Telefonischer Ident und professionelle Direktansprache. Ein sinnvoller Weg, aber nicht bei jeder Position erfolgreich.

Gesellschaftliche Veränderungen stehen vor der Tür.

Ältere Menschen wollen - müssen - sollen länger arbeiten. Flexibilität ist auf allen Seiten notwendig. Deshalb gehen Senioren kreative Wege im Sinne der Freiberuflichkeit und des Interim-Managements. Arbeitgeber werden weitere, kreative Angebote entwickeln, um die Zielgruppe der Älteren aktiv zu gewinnen und sinnvoll als Festangestellte in die Prozesse langfristig einzubinden. 

Unsere Arbeitswelt erlebt bei jüngeren Bewerbern einen Wertewandel (Generation Y und Z). Diese Personengruppe hat die Sehnsucht nach der optimalen Vereinbarkeit von beruflich anspruchsvollen Aufgaben und privatem Freiraum. Der Wunsch nach Sabbatical-Zeiten wächst.

Die Digitalisierung produziert jeden Tag neue Berufsbilder und damit neue Anforderungen.
Aber woher kommen die Bewerber für die neuen Stellen?
Ist die Start-up-Kultur in bestimmten Unternehmensbereichen ein Lösungsansatz?